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Ihr Gastroführer in Deutschland

Frosch

Frosch

Franz-Nause-Straße 3, 30453 Hannover
Art
Biergarten, Bistro, Café, Cocktail-Bar, Kneipe, Nachtbar, Szenelokal
Küche
Dt-bürgerlich, Quick+Lecker, Vegetarisch
Was
After Work, Bis 3 dabei, Chill-out, Cocktails, Draußen sitzen, Facebook, Gay & Lesbian, Großbildschirm, Happy Hour, Hoher Flirtfaktor, Live-Musik, Sehenswertes Ambiente, Terrasse, Themenabende
Öffnungszeiten:
Montag:
11:00 - 02:00 Uhr

Dienstag:
11:00 - 02:00 Uhr

Mittwoch:
11:00 - 02:00 Uhr

Donnerstag:
11:00 - 02:00 Uhr

Freitag:
11:00 - 02:00 Uhr

Samstag:
11:00 - 02:00 Uhr

Sonntag:
11:00 - 02:00 Uhr
Tel.:
+49 (0) 511 21 11 55
Mail:
info@frosch-hannover.de
Website:
http://www.frosch-hannover.de/
Aktuell
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Beschreibung

Im Frosch spielt die Live-Musik!

Die Kneipe „Frosch“in Limmer wird 33 Jahre alt. Viele kostenlose Live-Konzerte haben zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen. Die NP hat mit Betreiber Hüseyin Ünlü (50) über Musik in Bars, Limmer und das Kneipensterben in Hannover gesprochen. IMMER MIT…

Wie ein Fisch im Wasser fühlt sich der „Frosch“in Limmer. 33 Jahre existiert die Kneipe an der Franz-Nause-Straße bereits. Gemeinsam sind Bar und Stadtteil durch gute und schlechte Zeiten gegangen.

Betreiber Hüseyin Ünlü (50) erinnert sich an beides. Seit 2008 ist er der Besitzer des „Frosch“. „Gemeinsam mit meiner Frau – das ist ganz wichtig“, ergänzt er und lacht. Seine Frau Kiraz (41) ist eher vormittags da, Hüseyin Ünlü kümmert sich am Nachmittag und abends um das Geschäft.

Der „Frosch“hat eine bewegte Geschichte. 1984 wurde das Lokal eröffnet, die damals junge Band Fury in the Slaughterhouse stand mehrfach auf der Bühne. Live-Musik bei freiem Eintritt – das war seit Anbeginn ein Erfolgsrezept der Kneipe in Limmer. „Das gibt es ja nicht mehr so häufig in Hannover. Aber wir ziehen das durch und haben damit auch Erfolg. Sonst würde der ,Frosch‘ ja gar nicht auf 33 Jahre kommen“, erzählt der studierte Betriebswirtschaftler.

Als er und seine Frau 2008 die Kneipe übernahmen, waren die Zeiten gar nicht so rosig. „Die Bar, aber auch Limmer selbst waren zu diesem Zeitpunkt völlig verschlafen. Die Außenstellen der Universität hatten gerade geschlossen, und die Werke von Continental waren schon länger zu“, erinnert sich Ünlü. Die beiden legten den Fokus wieder verstärkt auf die Musik. Zuerst gab es alle drei Monate ein Konzert, dann einmal im Monat. Mittlerweile ist Ünlü bei wöchentlichen Musikveranstaltungen angekommen: „Das zieht wirklich einen Haufen Leute an. Das Publikum besteht dann auch aus jüngeren Gästen, die uns zum Teil noch gar nicht kennen. Unter der Woche kommt natürlich auch viel Stammpublikum.“

Dank der familiären Verhältnisse fahren manche Gäste sogar aus Bennigsen nach Limmer. Es läuft im „Frosch“– trotz des Kneipensterbens in Hannover und anderen Städten. Erst vor kurzem hat „Minchens LiveMusic-Club“(Hildesheimer Straße 135) zugemacht. Kann dem „Frosch“nicht das Gleiche passieren? „Wir versuchen, mit der Zeit zu gehen“, sagt der Gastronom. „2012 haben wir umgebaut und den Gastraum heller gemacht. Noch sind wir auch eine Raucherkneipe, aber wer weiß, wie lange wir das noch machen“, sagt er und lacht: „Die jungen Leute sind ja schon fast irritiert davon, dass man hier rauchen darf.“

Die kommen auch, weil der Stadtteil selbst so einen Aufschwung erfahren hat: „Da hat es sich gelohnt, dass wir Limmer die Treue gehalten und uns auf unsere Kernkompetenzen konzentriert haben.“Und wie soll es weitergehen? „15 Jahre will ich das schon noch machen, aber erst mal feiern wir am Wochenende unseren Geburtstag.“

Bei der Party (siehe Info-Kasten) gibt es natürlich wieder Live-Musik. Kompetenzen müssen eben gepflegt werden.