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Bier-Esel

Bier-Esel

Breite Str. 114, 50667 Köln
Art
Biergarten, Bistro, Kneipe, Restaurant, Szenelokal
Küche
Dt-bürgerlich, Dt.-regional, Quick+Lecker, Vegetarisch
Was
After Work, Chill-out, Draußen sitzen, Facebook, Gay & Lesbian, Großbildschirm, Happy Hour, Hoher Flirtfaktor, Küche durchgehend, Lounge, Partyräume, Romantik, Terrasse
Öffnungszeiten:
Montag:
12:00 - 10:30 Uhr

Dienstag:
12:00 - 10:30 Uhr

Mittwoch:
12:00 - 10:30 Uhr

Donnerstag:
12:00 - 10:30 Uhr

Freitag:
12:00 - 10:30 Uhr

Samstag:
12:00 - 10:30 Uhr

Sonntag:
12:00 - 09:30 Uhr
Tel.:
+49 (0) 221 257 60 90
Mail:
post@bier-esel.com
Website:
http://www.bier-esel.com/
Aktuell
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Beschreibung

Der Bier-Esel zählt in der Region zu den ersten Adressen für alle Freunde der sprichwörtlichen Kölschen Gastlichkeit. Hier genießt man die beliebten SÜNNER-Biere, SÜNNER-Brände & natürlich die berühmten Muschel-Spezialitäten.

Bereits seit 1297 soll sich an der Stätte des heutigen Bier-Esels in der Kölner Breite Straße eine Gaststätte befunden haben; aus dieser Zeit stammt der erste überlieferte Eintrag über einen dort befindlichen Gasthof „Zum Esel“. Ab 1414 wird der heutige Bieresel als Brauhaus „Zum Esel“, Breite Straße 126, in einem Magistratserlass unter 21 qualifizierten und zur Zunft gehörenden Brauereien aufgeführt, die nach dem Kölner-Reinheitsgebotim Stadtgebiet von Köln Bier exklusiv brauen durften. 1476 wird das Brauhaus unter der Bezeichnung „Wilhelm zum Esel“ in historischen Aufzeichnungen ausgewiesen. Nachfolgend gibt es in der reichsstädtischen Epoche keine konkreten Aufzeichnungen über das Lokal, weil in dieser Zeit die Listen der Brauer-Bruderschaft nur den Namen des Bierbrauers nannte

Die Brautradition an diesem historischen Ort wurde erst 1873 mit dem Tod des letzten zünftigen Brauherren Everhard Badorff beendet. Nach der Einstellung des Braubetriebes in der Breite Straße (damals Haus Nr. 4200) erfolgte ein umfassender Umbau der Gaststätte und Brauerei. So wurde unter anderem der Treppengiebel abgetragen, sodass die Frontseite des Gebäudes nach oben hin geradlinig auslief, und auch die Fenster erhielten eine für die damalige Zeit „moderne“ Form. Die Weiterführung des „Bier-Esels“ erfolgte im Anschluss durch den Brauer Wirtfeld.

Im 19. Jahrhundert hatte der „Esel“, wie zu dieser Zeit in guten Brauhäusern allgemein üblich, eine allgemeine und eine Herrenstube. Die Möblierung war schlicht mit Tischen und Bänken aus massiver Eiche, und die Wände waren ebenfalls mit Eichenholz mannshoch getäfelt; oberhalb davon waren sie weiß gestrichen.

Am 13. Februar 1892 erwarb die Brauerei & Brennerei Gebrüder Sünner aus Köln-Kalk das Gebäude des wieder aufgebauten Hauses „Zum Esel“ vom seinerzeitigen Schankwirt und Hauseigentümer Hermann Kurth. Die Gaststätte wurde am 1. März 1912 durch Fritz Austermühle übernommen, der sich dann auf frische Miesmuscheln aus der Nordsee spezialisierte. Eine enge Freundschaft der Brauerfamilie Sünner mit norddeutschen Muschelzüchtern trug maßgeblich zu dieser Entwicklung des Bieresels zum „Ersten Coelner Muschelhaus“ bei.
„Ein anderes Lokal, das heute noch existiert – man ißt dort die besten Miesmuscheln in ganz Köln – ist der sogenannte Bieresel. Dieser war mehr für das Volk, und hier durften in früheren Zeiten auch die sogenannten “Unehrlichen” herkommen, d. h. der Henker, seine Knechte und die Abdecker. Sie saßen abseits und durften nur aus deckellosen Steinkrügen ihr Bier trinken. Auch die “Funken”, die Stadtsoldaten, galten zu reichstädtischer Zeit für unehrlich und mußten ebenfalls gesondert sitzen. Erst die Franzosen haben mit diesen Vorurteilen aufgeräumt.“